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Savolitinib Arzneimittelgruppen Kinasehemmer

Savolitinib ist ein antitumoraler und antiproliferativer Wirkstoff aus der Gruppe der Kinasehemmer für die Behandlung eines fortgeschrittenen oder metastasierten nicht kleinzelligen Lungenkrebses in Kombination mit Osimertinib. Die Effekte beruhen auf der Hemmung der MET-Kinase. Die Tabletten werden morgens und abends im Abstand von 12 Stunden und unmittelbar nach einer Mahlzeit eingenommen. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen der Kombinationstherapie mit Osimertinib gehören ein peripheres Ödem, Übelkeit, Fatigue, ein Hautausschlag, Erbrechen, Durchfall, eine Appetitreduktion und eine Paronychie. Savolitinib ist ein Substrat von CYP450-Isoenzymen, P-Glykoprotein und BCRP.

synonym: Savolitinibum

Produkte

Savolitinib wurde in der Schweiz im Jahr 2026 in Form von Filmtabletten zugelassen (Orpathys®).

Struktur und Eigenschaften

Savolitinib (C17H15N9, Mr = 345.400 g/mol) ist ein Triazol- und Pyrazin-Derivat.

Wirkungen

Savolitinib (ATC L01EP03 ) hat antitumorale und antiproliferative Eigenschaften. Die Effekte beruhen auf der Hemmung der MET-Kinase. Dadurch werden verschiedene Signalübertragungswege unterbrochen. Die Halbwertszeit beträgt etwa 4 Stunden.

Indikationen

In Kombination mit Osimertinib für die Behandlung von erwachsenen Patientinnen und Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC), deren Tumor eine EGFR-Mutation sowie eine MET-Überexpression und/oder -Amplifikation aufweist und deren Erkrankung unter oder nach einer Behandlung mit Osimertinib fortgeschritten ist.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Die Tabletten werden morgens und abends im Abstand von 12 Stunden und unmittelbar nach einer Mahlzeit eingenommen.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Savolitinib ist ein Substrat von CYP450-Isoenzymen, von P-Glykoprotein und BCRP.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen der Kombinationstherapie mit Osimertinib gehören ein peripheres Ödem, Übelkeit, Fatigue, ein Hautausschlag, Erbrechen, Durchfall, eine Appetitreduktion und eine Paronychie.

siehe auch

Osimertinib, Lungenkrebs

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Der Autor dieses Artikels ist Dr. Alexander Vögtli. Dieser Artikel wurde zuletzt am 1.4.2026 geändert.
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