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Mirikizumab Arzneimittelgruppen Monoklonale Antikörper

Mirikizumab ist ein selektiv immunsuppressiver und entzündungshemmender Wirkstoff aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper für die Behandlung einer aktiven Colitis ulcerosa und eines Morbus Crohn. Die Effekte beruhen auf der Bindung an Interleukin-23. Dadurch wird die Interaktion mit seinem Rezeptor gehemmt. Das Arzneimittel wird als intravenöse Infusion oder subkutan verabreicht. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Infektionen der oberen Atemwege, Kopfschmerzen, ein Hautausschlag und Reaktionen an der Injektionsstelle.

synonym: Mirikizumabum

Produkte

Mirikizumab wurde in den USA, in der EU und in der Schweiz im Jahr 2023 als Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zugelassen (Omvoh®). Ebenfalls registriert ist eine Injektionslösung in einer Fertigspritze und einem Fertigpen.

Struktur und Eigenschaften

Mirikizumab ist ein ist ein humanisierter monoklonaler IgG4-Antikörper, der mit biotechnologischen Methoden hergestellt wird.

Wirkungen

Mirikizumab (ATC L04AC24 ) hat selektiv immunsuppressive und entzündungshemmende Eigenschaften. Die Effekte beruhen auf der Bindung an die p19-Untereinheit von Interleukin-23 (IL-23). Dies hemmt die Interaktion mit seinem Rezeptor. Dadurch werden T-Zell-Untergruppen gehemmt und die Bildung von Zytokinen und Chemokinen wird normalisiert. IL-23 ist selbst auch in entzündlichen Prozessen der Schleimhaut involviert. Die mittlere Halbwertszeit beträgt 9.3 Tage.

Indikationen

Für die Behandlung einer aktiven Colitis ulcerosa und eines Morbus Crohn.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Arzneimittel wird abhängig von der Darreichungsform als intravenöse Infusion oder subkutan verabreicht.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Bisher sind keine relevanten Wechselwirkungen bekannt.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Infektionen der oberen Atemwege, Kopfschmerzen, ein Hautausschlag und Reaktionen an der Injektionsstelle.

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Der Autor dieses Artikels ist Dr. Alexander Vögtli. Dieser Artikel wurde zuletzt am 5.5.2026 geändert.
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