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Lecanemab Arzneimittelgruppen Monoklonale Antikörper

Lecanemab ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper für die Behandlung der frühen Alzheimerkrankheit. Die Effekte beruhen auf der Bindung und Neutralisation von löslichem Beta-Amyloid, nämlich der Oligomere und Protofibrillen. Das Arzneimittel wird als intravenöse Infusion verabreicht. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehört eine Schwellung des Gehirns.

synonym: Lecanemabum, BAN2401

Produkte

Lecanemab befindet sich bei Eisai und Biogen in der Medikamentenentwicklung und ist noch nicht im Handel erhältlich.

Struktur und Eigenschaften

Lecanemab ist ein humanisierter monoklonaler IgG1-Antikörper. Er basiert auf dem Mausantikörper mAb158.

Wirkungen

Lecanemab bindet und neutralisiert lösliche Beta-Amyloid-Aggregate. Der Antikörper ist gegen alle Formen des Beta-Amyloids wirksam, am stärksten jedoch gegen lösliches Beta-Amyloid, nämlich Oligomere und Protofibrillen. Es wird angenommen, das Beta-Amyloid an der Pathogenese von Alzheimer beteiligt ist.

Beta-Amyloid, zum Vergrössern anklicken. Illustration © PharmaWiki

Indikationen

Für die Behandlung der frühen Alzheimerkrankheit.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Arneimittel wird als intravenöse Infusion verabreicht.

Kontraindikationen

Es liegen keine vollständigen Angaben vor.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören eine Schwellung des Gehirns.

siehe auch

Alzheimer, Aducanumab

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 3.10.2022 geändert.
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